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Der Polo jetzt bei Autohaus am Brückentor

© Markus Heimbach/interPress
© Achim Stahn/interPress
© Markus Heimbach/interPress

Als der erste Polo im Jahr 1975 vom Band rollte, ahnte keiner, dass sich diese Modellreihe aus dem Stand heraus zum Bestseller entwickeln würde. Inzwischen haben sich bereits über 14 Millionen Käufer für ihn entschieden. In den vergangenen Jahren sorgten immer wieder einzelne Varianten für Furore – besonders sportliche und besonders sparsame. Auch die neue 6. Generation (ab 12.975 Euro) macht hier weiter – diesmal sind es die Variante „Beat“ mit 300 Watt Soundanlage, Erdgas und natürlich ein erstarkter GTI. Optisch orientiert sich die neue Generation zwar am erfolgreichen Vorgänger, legt allerdings in allen Bereichen mächtig zu – von Platz und Styling bis Technik. Da der Zweitürer in dieser Klasse keine große Nachfrage hat, gibt es jetzt nur noch fünf Türen. Schon optisch wirkt der sechste Polo deutlich größer, seine Länge wuchs auf 4,05 Meter (bisher: 3,97). Gegenüber dem Vorgänger ist innen fühlbar mehr Platz, das Ladeabteil stieg von 280 auf 351 Liter – nicht weit entfernt vom großen Bruder Golf (380 Liter). Auch im Fond steht viel Platz bereit, selbst Passagiere mit 1,95 Meter Körpergröße sitzen dort bequem aufrecht.

Nur das Beste …
„Wenn Volkswagen einen neuen Polo zeigt, ist das immer etwas Besonderes“, so hieß es schon immer bei dem Modell – das ist diesmal nicht anders. In der Tat macht er technologisch einen Riesensprung. Antriebe, Technik und Effizienz wurden deutlich gesteigert. Er hat Technologien aus der Welt ganz oben an Bord, ist beim Thema Infotainment führend, wird so zum rollenden Smartphone. Bunter und individueller: das ermöglicht endlich ein großes Farb-Spektrum (14 Außenlacke), Felgen (12 von 14 bis 18 Zoll, teils in Kontrastfarbe), Dashpad-Farben (8), Innentrims (2) und Sitzbezügen (11). Weitere Individualisierungsmöglichkeiten bieten farbige Dächer oder das größte Panoramadach in dieser Klasse.Verarbeitung, optischer Eindruck und Materialauswahl sind sehr hochwertig, einzig die billigen Plastik-Türgriffe stören das Bild.

Viele Möglichkeiten …
Die drei Ausstattungen heißen „Trendline“, „Comfortline“ und „Highline“, stets sind das Umfeldbeobachtungssystem Front Assist (mit City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung), Multikollisionsbremse, LED-Tagfahrlicht, Speedlimiter oder Dekor-Einlagen an Bord. Ausstattungsbereinigt ist der in allen Bereichen verbesserte Polo günstiger als zuvor. Jedoch fehlt die Klimaanlage serienmäßig im Basismodell. In anderen Ausstattungen und auf Wunsch stehen auch Features wie Sportsitze, Einparkhelfer, Müdigkeitserkennung, LED-Ambientebeleuchtung, kabelloses Smartphone-Laden, Lederausstattung, Pedale in Edelstahl, das größte Panoramadach dieser Klasse oder ein volldigitales Cockpit bereit – bis vor Kurzem nur in der Oberklasse zu bestellen. Zahlreiche Assistenzsysteme aus Golf und Passat machen ihn sicherer, komfortabler – von automatischer Distanzregelung bis Assistenten für Spurwechsel und Ausparken.

Agil und sparsam …
Der Polo ist auch motorseitig bestens für die Zukunft vorbereitet. Sparsam und durchzugsstark, bieten sie Fahrspaß, halten die Kosten niedrig, schonen unsere Umwelt.Zum Start sind Dreizylinder-Benziner mit 65, 75 und 95 PS (Stopp-Start-System plus Rekuperationsmodus inklusive) lieferbar. Der dann stärkste Motor bringt den Wagen in 10,8 Sekunden auf 100 und bis 187 km/h. Dennoch liegt der vergleichbare kombinierte Verbrauch hier bei 4,4 Litern (CO2: 101 g/km). Weitere Motoren folgen bis zum Jahresende: saubere 1,6-Liter Diesel mit SCR-Kat (80, 95 PS), Benziner mit 115 und 150 PS. Sobald es die Fahrsituation erlaubt, schaltet letzterer zwei seiner vier Zylinder ab, um Kraftstoff zu sparen. Der Dreizylinder im neuen 1.0 TGI (90 PS) startet stets mit Erdgas. Ist das verbraucht, schaltet er auf Benzin um. Die Gesamtreichweite liegt so bei fast 1.200 Kilometern. Ebenfalls bis Jahresende folgt der GTI (200 PS, 320 Nm). Wie hier, steht auch bei den anderen Motoren ab 95 PS das Doppelkupplungsgetriebe DSG bereit. Nur eine Fünfgang-Schaltung haben die kleineren Benziner und Diesel.
Unser Fazit:
Der VW Polo ist ein perfektes Beispiel dafür, dass der clevere Einsatz modernster Technik nicht nur außerordentlich niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte realisiert. Er verfügt über Sicherheitsdetails der großen Brüder, bietet viel Platz und Fahrspaß im Alltagseinsatz.
Achim Stahn