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Landrat Reuß nimmt Segen entgegen

Zusammen mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung konnte Landrat Stefan Reuß die Sternsinger auch in diesem Jahr begrüßen. Im Innenhof des Landgrafenschlosses in Eschwege nahm das Verwaltungsoberhaupt den Segen der Jungen und Mädchen entgegen. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger Spenden für Kinder in Indien, die unter der dortigen Kinderarmut leiden müssen.
Urkundlich nachweisen lässt sich der Brauch des Sternsingens im 16. Jahrhundert. Die Tradition, die sich verstärkt in Belgien und den Niederlanden, aber auch bei uns in Deutschland fest verankert hat, ist bis heute ein fester Bestandteil zum Beginn eines jeden neuen Jahres. Ursprünglich zogen verkleidete Männer und Knaben – heute haben das Kinder übernommen – als drei Könige oder als Gefolgsleute eines vorausgetragenen großen Sternes von Haus zu Haus. An den Türen berichten sie über die Geburt Christi und bitten um Gaben wie Nüsse, Kuchen oder Geld. An den Haustüren, wo ihnen geöffnet wird, schreiben die Sternsinger die Buchstaben C+M-B zusammen mit der Jahreszahl oben an den Haustürrahmen. Haben Sie den Schriftzug 20 C+A-B 18 in diesem Jahr schon über der Haustüre entdeckt? Es gibt für die Buchstaben zwei unterschiedliche Bedeutungen. Zum einen werden sie mit „Christus Mansionem Benedicat“ („Christus segne dieses Haus“) und zum anderen mit den Namen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar übersetzt. Der Segen soll Unglück von den Bewohnern des Hauses abwehren.
(sto.)