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Dr. Armin Fischer als Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr Armin Fischer

Am 1. September 2018 startete Dr. Armin Fischer als Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Werra-Meißner. Er trat damit die Nachfolge von Hakan Adigüzel an, der das Klinikum zum 31. Juli verlassen hat.

„Wir freuen uns, dass wir die Chefarztstelle so schnell mit einem kompetenten und erfahrenen Arzt wie Herrn Dr. Fischer nachbesetzen konnten und damit unseren Patientinnen im Werra-Meißner Kreis weiterhin eine lückenlose und umfassende Versorgung in der Gynäkologie und Geburtshilfe bieten können“, so Dr. Claudia Fremder, Geschäftsführerin der Klinikum Werra-Meißner GmbH. Dr. Armin Fischer kommt vom Scivias-Krankenhaus St. Josef in Rüdesheim, wo er 15 Jahre lang als Chefarzt tätig gewesen ist. Zuvor war er sieben Jahre lang leitender Oberarzt im St. Josef-Hospital in Wiesbaden. Fischer bringt 32 Jahre Erfahrung in der Frauenheilkunde mit nach Eschwege, er deckt alle Bereiche der Gynäkologie und Geburtshilfe ab und sorgt somit dafür, dass das Klinikum Werra-Meißner seinem Versorgungsauftrag als kommunales Krankenhaus auf hohem Niveau gerecht wird.

Schwerpunkt Urogynäkologie und Beckenbodengesundheit

Seit fast 30 Jahren beschäftigt sich Fischer mit der Urogynäkologie, der Urologie für Frauen. Dabei liegt ein Schwerpunkt in der Beckenbodengesundheit der Frauen. Ein operativer Eingriff steht bei Fischer allerdings an letzter Stelle der Behandlungsoptionen. Davor kommen eine Reihe nicht-operativer Therapien, also die konservative Behandlung von Senkungen (Gebärmutter, Blase, Enddarm) und Inkontinenz in Betracht. Hierfür möchte er zum Beispiel die mittelfrequente Elektrotherapie in der Region etablieren. Wenn eine Operation notwendig sein sollte, wendet der 57-Jährige vor allem gewebeschonende Operationstechniken an. Fischer ist Mitglied mehrerer Fachgesellschaften, insbesondere in der Arbeitsgemeinschaft Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB), wo er unter anderem im Weiterbildungsausschuss aktiv ist. Eine besondere Expertise weist Fischer auch in der gynäkologischen Onkologie auf. Das Klinikum kann also seinen gynäkologischen Patientinnen anbieten, sie bei der Chemotherapie nach einem tumorchirurgischen Eingriff zu begleiten und somit in der Region zu bleiben. „Doch bei allem Fachwissen ist mir besonders ein liebevoller, respektvoller und wertschätzender Umgang mit den Patientinnen und mit meinem Team wichtig“, so Fischer. Denn nur auf dieser Basis könne man Frauen in den verschiedenen Phasen ihres Lebens begleiten und ihre Gesundheit fördern und erhalten.

Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Hebammen

Großen Wert legt Fischer auf die Vernetzung und Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Werra-Meißner-Kreis. Dabei ist ihm die Rund- um-die-Uhr-Erreichbarkeit eines kompetenten Ansprechpartners in seiner Abteilung ein wichtiger Aspekt guter Kooperation. Intensivieren möchte er auch die Zusammenarbeit mit den Hebammen. So plant er, diese verstärkt in die Beckenbodentherapien mit einzubeziehen. „Ich freue mich sehr auf die Möglichkeiten, eine Fachabteilung zu gestalten in Kooperation mit Niedergelassenen, Hebammen und Physiotherapeuten zum Wohle der Frauen aller Altersgruppen hier in der Region“, so der gebürtige Frankfurter. Fischer ist verheiratet und hat drei Kinder und ein Enkelkind.