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Was der Apfel alles kann

Das perfekte Winterobst

Über Jahrhunderte galten Äpfel als Symbol für Reichtum, Liebe und Fruchtbarkeit, zählten wie der „Reichsapfel“ auch als Herrschaftssymbol. Als Vitaminbombe und beliebte Zutat für Süßspeisen bereichert er jeden Speiseplan. Grund genug, das Lieblingsobst der Europäer einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Elf Vitamine, zwölf Mineralstoffe und Spurenelemente – der Apfel ist ein wahres Kraftpaket für die Gesundheit. Neben den Vitaminen, die das Immunsystem stärken, enthält er reichlich Flavonoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe können laut Studien das Darmkrebsrisiko senken. Der Darm profitiert auch von den Ballaststoffen im Apfel, die die Verdauung regulieren und den Stoffwechsel ankurbeln. Ein weiterer wichtiger Pflanzenstoff im Apfel, das Quercetin, wirkt vorbeugend gegen bronchiales Asthma und verbessert die allgemeine Lungenfunktion.

Vor allem in der Schale sind wertvolle Inhaltsstoffe enthalten, mehr noch als im Fruchtfleisch. Ein hoher Anteil an Carotinoiden stärkt das Sehvermögen, schützt die Haut vor UV-Strahlung und hält sie gleichzeitig frisch. Hier sitzen auch die meisten Ballaststoffe, Antioxidantien und das wichtige Vitamin C. Der Verzehr der Schale ist also fast das Wichtigste am Genuss des Apfels – solange man ihn vorher gründlich abspült.
Mit knapp 50 Kilokalorien und 85 Prozent Wasser ist der Apfel ideal als gesunde Zwischenmahlzeit, die sogar hilft, das Gewicht zu reduzieren. Der Ballaststoff Pektin quillt im Magen auf, regt die Verdauung an und sorgt so für ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.
Weltweit gibt es über 25.000 verschiedene Apfelsorten. Was sie verbindet: Sie gehören nicht neben anderen Früchten in die Obstschale, denn sie geben das Reifungsgas Ethylen ab. Deshalb sollte in der Nähe von Äpfeln kein anderes Obst oder Gemüse gelagert werden.