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Guter Geschmack braucht Ruhe

Buttercroissants werden bei der Bäckerei Wolf noch von Hand gedreht. So erhält jedes sein ganz eigenes Aussehen und den einzigartigen Geschmack. Foto: ggu

Hier wird noch per Hand geknetet

Es ist 1.30 Uhr in Eschwege, wenn die Nacht von Klaus Wolf und seinem Team endet. Als Bäckermeister weiß er: der köstliche Geschmack der Brote und Brötchen hängt vom richtigen Zeitpunkt ab. Die Bäckerei Wolf ist eine der wenigen im Werra-Meißner-Kreis, die den Teig für die Gebäcke noch täglich selbst frisch herstellt – und dieser Prozess braucht Timing.

Handarbeit für den Genuss
In der Ruhephase entwickelt der Teig das Aroma der späteren Gebäcke. „Man fühlt, sieht und schmeckt den Unterschied“, sagt Klaus Wolf. „Ein Industrie-Brötchen ruht nur Minuten. Es liegt dann wie ein Stein im Magen. Unsere Brote und Brötchen tun das nicht.“ Das Geheimnis liegt eben in der Zeit. Ein Teig der Bäckerei Wolf ruht zwischen sechs und 24 Stunden, bis er noch einmal mit der Hand geknetet und zu Brot- und Brötchenlaibern geformt wird.

Eier und Mehl aus der Region
Passt auch das Timing der Kunden, können die ihr Brot oder ihre Brötchen noch warm in Empfang nehmen. „Wir produzieren alles vor Ort, mit Produkten aus der Region“, sagt Klaus Wolf. Und weil die Anfahrtswege zu den einzelnen Standorten der Bäckerei Wolf in Bad Sooden-Allendorf, Wanfried und Eschwege so kurz sind, kommen die Waren ofenfrisch, teilweise noch warm in die Auslagen.

„Unsere Kunden können sich sogar selbst von unserer schonenden Herstellungsmethode überzeugen“, sagt Klaus Wolf. Denn in Eschweges Altstadt blicken die Passanten durch die großen Fenster direkt in die Backstube und sehen dort noch echtes Handwerk.