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Neues Zuhause für das DRK-Rettungsteam

Die Mitarbeiter in Hess. Lichtenau laden zum Tag der offenen Tür ein.

Nach knapp 15 Monaten Bauphase ist es soweit: die neue DRK-Rettungswache in Hessisch Lichtenau wird für den Einsatz geöffnet. Gefeiert wird das am 2. Juni 2019 mit einem Tag der offenen Tür voller spannender Angebote für große und kleine Besucher.

Rund zwei Kilometer südwestlich der ehemaligen Rettungswache Am Lohwasser öffnet der Neubau in der Leipziger Straße 151-153 im Juni seine Türen. Um die ausreichende Versorgung des Einsatzgebietes auch zukünftig in vollem Umfang gewährleisten zu können, hatte der Landkreis die Erweiterung der Rettungswache beschlossen.
Neben der Neumöblierung muss nach der Fertigstellung des Gebäudes das Gros an Equipment nach und nach vom alten an den neuen Standort gebracht werden. „Das werden die Mitarbeiter selbst erledigen“, erzählt Erich Reiser, Kreisgeschäftsführer des DRK Witzenhausen.
Insgesamt sind in der neuen Rettungswache, die aus 490m² Wachfläche und 380m² Fahrzeughalle besteht, 52 hauptamtliche Mitarbeiter und neun Auszubildende zum Notfallsanitäter beschäftigt. Rund um die Uhr stehen immer ein Notarzt mit Notarztfahrzeug sowie zwei Rettungsfahrzeuge mit Besetzung bereit, tagsüber sogar noch ein drittes. „Damit wurde neben der zentraleren Lage an der B7 Richtung Eschwege auch die Kapazität um ein komplettes Rettungsfahrzeug erweitert“, so Reiser, der in dem neuen Standort damit vor allem einen einsatztaktischen Mehrwert sieht.
Am Tag der offenen Tür am 2. Juni können sich alle Interessierten bei einer Führung durch die Räumlichkeiten selbst ein Bild von der neuen Wache machen.

Das Tagesprogramm reicht vom Erkunden eines Rettungswagens über eine Schauübung der Rettungsdienstschule bis zu Spiel und Spaß auf einer Hüpfburg und beim Kinderschminken. Für alle kleinen Besucher haben Erich Reiser und sein Team an diesem Tag ein besonderes Angebot: „Die Kinder können ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere mitbringen und sie vor Ort in unserem Teddykrankenhaus verarzten lassen.“ Klingt, als wäre die neue Rettungswache für alle Einsätze gewappnet.