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Nur 3.000 Hennen deutschlandweit

Vorwerk-Huhn ist vom Aussterben bedroht

Side view of a Vorwerk chicken isolated on white

Oskar Vorwerk aus Hamburg ist im Jahr 1900 eine weitreichende Zucht gelungen. Mit dem Vorwerk-Huhn hat er Zweinutzungshuhn erschaffen, das sich durch eine gute Legeleistung und einen guten Schlachtkörper auszeichnet. Dennoch war das etwa 2,5 Kilogramm schwere Huhn nach dem Zweiten Weltkrieg vom Aussterben bedroht. 26 Hennen und zwei Hähne waren damals für die Arterhaltung zuständig. Inzwischen ist die Zucht wieder auf 3141 Hennen und 718 Hähne angestiegen – das Vorwerk-Huhn zählt damit immer noch zu den gefährdeten Nutztierrassen. Der Geflügelzuchtbetrieb Deindl aus Rietberg setzt sich für die Arterhaltung ein. Zusammen mit dem Tier- und Gartenmarkt Sandrock veranstaltet der Zuchtbetrieb im Mai und Juni Geflügelverkaufsschauen.